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Erfahrungsberichte

Wozu Feldenkrais?

Neue Leichtigkeit in Bewegung, gelöste Verspannungen, mehr Bewegungsspielraum – die Methode hat einen hervorragenden Ruf. Erfahren müssen Sie‘s jedoch schon selber.

Das sagen Teilnehmer meiner Seminare (Auswahl):

  • „Nach der Feldenkrais-Stunde empfinde ich meinen Körper als wunderbar leicht. Und die Wirkung hält immer länger an.“ (Monika B.)
  • „Ich fühle mich in meinem Körper mehr und mehr zuhause.“ (Martin O.)
  • „Wenn man sich auf FK einlässt, lernt man Bewegungsmöglichkeiten kennen, von denen man keine Ahnung hat, dass man sie hat. Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch, sondern nur den Weg zu leichterer, ökonomischer Bewegung.“ (Frau Neumann)
  • „Ich muss keine Leistung bringen und finde trotzdem zu mehr Beweglichkeit. Oder gerade deshalb.“ (Renate B.)
  • „Ich übernehme jetzt mehr Verantwortung für mich und meine Gesundheit.“
  • „Ich erkenne immer häufiger und früher, wenn ich mich übernehme oder unnötig in Stress gerate. Ich gönne mir jetzt mehr Pausen und gehe achtsamer mit mir und meinem Körper um.“ (Susanne H.)
  • „Ich lerne mit Leichtigkeit und mein Körper erinnert sich wie von selbst an die Erfahrungen im Kurs. So kann ich es gut im Alltag umsetzen. Es entsteht für mich mehr Bewusstheit in meinem Tun.“ (Andreas F.)
  •  „Mein Gehirn wird wieder „beweglicher“, ich lerne anders zu denken und komme im Alltag immer häufiger auf neue Ideen.“ (Irmgard L.)
  • „Viele Bereiche meines Körpers werden wieder lebendig.“
 
 
Bewusstheit durch Bewegung - Erfahrungsbericht eines Teilnehmers (55 Jahre)

„Feldenkrais hat mir geholfen wieder besser zu schlafen und schmerzfrei im Büro am Computer zu arbeiten. Den Purzelbaum habe ich auch wieder neu entdeckt.“

Was erwartet Sie in einem Feldenkrais-Kurs?

"Vielleicht schießt Ihnen der Gedanke durch den Kopf, dass Sie nicht genau wissen, was da auf Sie zukommen könnte oder dass Sie in so einem Kurs vielleicht etwas leisten müssen, was andere vielleicht sogar besser können als Sie.

Diese Gedankengänge sollten Sie in Bezug auf einen Feldenkrais-Kurs getrost vergessen. Bei der Teilnahme an diesen Kursen werden Sie im üblichen Sinn weder etwas richtig noch etwas falsch machen. Sie unterliegen keinerlei Leistungsdruck und niemand bewertet irgend etwas, außer vielleicht Sie selbst.

Sie begeben sich während der 75minütigen Feldenkrais-Stunde auf eine interessante Entdeckungsreise. Zu Beginn liegen Sie, meist in Rückenlage, auf einer weichen Matte oder Decke und nehmen Kontakt mit Ihrem Körper auf. Dabei ist der Boden wie ein Spiegel, der aufzeigt, welche Körperteile aufliegen oder nicht unterstützt werden. Durch weitere Fragen seitens der Feldenkrais-Lehrerin können Sie eventuell vorhandene Unterschiede zwischen rechter und linker Körperseite aufspüren. So erhalten Sie erst einmal ein aktuelles Bild von Ihrem Körper.

Jede Feldenkrais-Stunde hat ein bestimmtes Bewegungsthema, das über viele kleine Schritte aufgebaut wird. Sie erforschen, wie Sie die Bewegungen ausführen, welche Körperteile daran beteiligt sind und wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, den Körper einzusetzen.

Wissen Sie z.B., welcher Ihrer Daumen bei gefalteten Händen obenauf liegt?

Beobachten Sie sich und andere Menschen und Sie werden überrascht feststellen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, die Hände zu falten - eine gewohnte und eine ungewohnte.

Dies ist nur ein einfaches Beispiel dafür, dass es oft mehrere Varianten gibt, etwas zu tun.

Dabei ist nichts "richtig" oder "falsch".

Meist führen Sie nur kleine Bewegungen aus und zwar nur so viel, wie Ihnen angenehm und leicht ist. Die Qualität der Bewegung steht hier im Vordergrund. Zwischen den Bewegungsabläufen werden immer wieder kleine Pausen eingelegt, damit Sie spüren können, was sich möglicherweise verändert hat. Und wenn Sie gerade einmal nichts spüren, ist das auch o.k.

Wie gesagt, Feldenkrais ist kein "Leistungssport". Es gibt kein Muss und kein bestimmtes Ziel, das es unbedingt zu erreichen gilt. Der Weg ist hier das Ziel.

Insbesondere für Männer ist dieser Ansatz am Anfang etwas ungewöhnlich, aber die Ergebnisse sind dafür umso überraschender. Oftmals werden Sie erstaunt feststellen, dass Sie sich am Ende einer Stunde viel selbstverständlicher und leichter bewegen.

Sie entdecken, wie Sie Bewegungen ökonomischer ausführen und mit geringem Aufwand den größtmöglichen Nutzen erzielen können.

Feldenkrais macht gute Laune, deshalb wird in den Kursen oft gelacht. Nicht über den anderen, höchstens über sich selbst - und über den Ehrgeiz, der einem manchmal im Weg steht.

Feldenkrais ist für mich nach einem anstrengenden Arbeitstag eine wunderbare Methode, unnötige Spannungen loszulassen, Stress abzubauen und in meinen Körper zurückzufinden.

Ich entdecke immer wieder, dass die in den Feldenkrais-Stunden wiederentdeckten Bewegungsmöglichkeiten in meinen Alltagssituationen auftauchen und erleichternd zur Verfügung stehen.

Ich kann lange schmerzfrei am Computer sitzen, ausdauernder und leichter joggen und nachts wieder entspannter schlafen. Ich habe den Purzelbaum neu entdeckt und festgestellt, dass unsere Einschränkungen oft im Kopf entstehen."

Dazu passt das Zitat von Moshé Feldenkrais: "Ich bin nicht an beweglichen Körpern interessiert, sondern an beweglichen Gehirnen."

So erzählte eine Kollegin folgende Geschichte über eine Teilnehmerin aus einem ihrer Kurse:

Diese ältere Dame besuchte schon seit einigen Jahren regelmäßig den Feldenkrais-Unterricht. Eines Abends musste sie im Dunkeln eine Wiese überqueren. Kinder hatten tagsüber zwischen zwei Bäumen eine Schnur gespannt und hatten vergessen sie abzunehmen. Die Frau stolperte, machte einen Purzelbaum über die Schnur und stand unverletzt wieder auf. Sie war in dem Moment so verblüfft über diesen Purzelbaum,den sie schon so viele Jahre nicht mehr gemacht hatte.

Die vielen Bewegungsmöglichkeiten, die sie in den Feldenkrais-Stunden wiederentdeckt hatte, setzten sich in dem Moment zusammen, indem sie gebraucht wurden.


   
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